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Neue Volkskrankheit BURN-OUT +++ Burnout-absichern.de +++ BerufsUnfähigkeits-Versicherung mit Beitragsrückgewähr

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Aktuell: Immer mehr Menschen depressiv

Wegen psychischer Leiden wie Depressionen oder Burnout kommen immer mehr Menschen ins Krankenhaus. Im vergangenen Jahr (2010) waren es 8,5 von 1.000 Versicherten, während es vor 20 Jahren nur 3,7 von 1.000 gewesen waren. Das ergab eine Studie der Krankenkasse Barmer GEK.

Psychische Störungen entwickelten sich zu einer neuen, oft noch versteckten Volkskrankheit, sagte der stellvertretende Vorstandschef der Barmer GEK, Rolf-Ulrich Schlenker. Speziell Depressionen breiteten sich stark aus. Diese Erkrankungen sollten aber stärker als bislang ambulant behandelt werden, erklärte Schlenker.


(Quelle : ZDFtext Seite 124 vom 27.07.2011)


Für den Inhalt verantwortlich :

F i t F o r L i f e . a t
Dr. Martina Leibovici-Mühlberger
u. a. Praxis für holistisches Stressmanagement und neurobiologische Restrukturierung

Neubaugasse 1/7
A-1070 Wien

Tel.: +43-1-890 04 09
Email: Office (at) FitForLife.at

http://www.FitForLife.at

 

 

 

 


Kleiner Einstieg in Burnout ...
Irgendwie hat Patrick S. das Gefühl, nichts mehr hinzubekommen. Immer wieder geht er mit dem Gedanken aus dem Büro, wieder nicht fertig geworden zu sein. Dabei bleibt er doch zunehmend länger … die Neue im Büro ist auch ein Hammer! Dauernd soll er ihr was erklären. Dabei will er doch nur seinen Frieden, um endlich in Ruhe alles aufarbeiten zu können. Ob er zu langsam ist? Sein Verhältnis mit dem Abteilungsleiter ist in letzter Zeit angespannt. Der traut ihm sicher nichts zu. Und daheim ist auch der Teufel los. Die Kinder nehmen ihn für „frisch“, dabei würde er erst mal ein Bier und Ruhe brauchen und von seiner Frau ist auch kein Einsehen zu erwarten. Sein Magen macht ihm die ganze Zeit über Probleme und der Blutdruck ist sicher auch hoch. Besser gar nicht messen. Nur das hartnäckige Piepsen im linken Ohr nervt ihn wirklich. Einmal wieder im Wald spazieren gehen wäre fein, haben sie doch früher auch gemacht! Oder Sport! Gar nicht daran zu denken. Am Wochenende ist er so k.o., dass er den halben Sonntag verschläft und den Rest der Zeit nur mehr abhängt, was wahrscheinlich auch an seinem Alkoholkonsum am Sonnabend  liegt. Aber irgendwann muss sich der Mensch doch entspannen. Eine Schulung ist ihm auch noch angekündigt worden, fein, wann soll er das denn noch reinquetschen bei weiter laufendem Normalbetrieb. Aber er muss durchhalten, seinen Job zu verlieren, kann er sich einfach nicht leisten. Die Kreditraten für das schmucke Reihenhaus am Stadtrand wollen pünktlich bezahlt werden, die beiden Kinder gehen in einen Privatkindergarten und eine private Montessorischule. Das alles aufgeben zu müssen, um wieder in eine enge Stadtwohnung zu ziehen ist undenkbar. Dann wäre alles aus – praktisch ein Todesurteil! Das würde auch die Beziehung zwischen ihm und seiner Frau Angelika nicht tragen. Er muss einfach durchhalten…  

Burnout, erstmals 1974 als Begriff vom Psychoanalytiker Freudenberger geprägt, scheint zunehmend im Alltagssprachgebrauch aufzutauchen. Neue Statistiken und Fallstudien strafen die Einschätzungen Lüge, dass es sich hier um eine klassische „Managerkrankheit“ handelt, denn schon längst ist das Burnout Syndrom zu einer „Volkskrankheit“ der modernen Gesellschaft mit erschreckender und beständig zunehmender Verbreitung geworden, die quer durch alle Berufsgruppen und Bevölkerungsschichten ihre Opfer fordert. Brennt hier eine ganze Gesellschaft gerade aus? Zahlreiche gesellschaftliche, soziologische genauso wie sozialpsychologische und arbeitspsychologische Veränderungen der letzten eineinhalb Jahrzehnte zeichnen dafür verantwortlich, sind also die geheimen Drahtzieher, die zunehmend mehr, und immer jüngere Alterskohorten dazu zwingen, „das Handtuch im Lebenskampf zu werfen.“

In unserer modernen postindustriellen und von der Geschwindigkeit der Informationstechnologie geprägten Gesellschaft, die einerseits von hohem Flexibilitätszwang und Leistungsdruck bestimmt wird und anderseits gleichzeitig unter einer zunehmenden Verflüssigung früherer, Sicherheit und Struktur vermittelnder Organisationsstrukturen wie Familie oder Arbeitsplatzsicherheit leidet, gerät der/die Einzelne nur allzu leicht über Gebühr unter Druck. Dazu kommen eine hohe Positivprädikatisierung von Konsumidealen und ein generell hoher Anspruch persönlichen Individualismus zu leben, was sich konsekutiv in hohen Trennungs- und Scheidungsraten niederschlägt, die ihrerseits ein beachtliches psychosoziales Stresspotential bedeuten. Eindeutig transparent wird dies an Hand des Resonanz–Interdependenz Modells (Leibovici-Mühlberger).

Als Leitsymptome sind zunehmende Kraftlosigkeit, Ohnmacht, das Gefühl unverstanden zu sein, eine reduzierte häufig in der Berufsunfähigkeit mündende Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit, ein chronischer Antriebsverlust und zunehmende Depersonalisationserlebnisse zu beobachten. Das Burnout Syndrom ist als chronisches schleichendes Geschehen zu sehen, das oft eine jahrelange durchwegs heimtückische Etablierungs- und Entwicklungsphase umfasst, um letztendlich im Zustand des totalen „Ausgebranntseins“ seinen Höhepunkt zu finden.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat in ihrer Studie „Global Burden of Desease“ (2010) bereits heute für die reichen Länder die größte Krankheitslast durch verlorene Lebensqualität und Lebensjahre bedingt durch psychische Störungen ermittelt und ein weiteres Ansteigen prognostiziert. Burnout als Regulationskrankheit des GANZEN Menschen in seinem gesellschaftlichen Umfeld muss frühzeitig diagnostiziert und einer professionellen Therapie zugeführt werden. Die individuellen Stressoren des jeweils Betroffenen müssen erhoben und bewusst gemacht werden, eine entsprechende neue Weichenstellung entwickelt und ein Konzept das in erster Linie auf die Stärkung von Selbstverantwortung ausgerichtet ist, therapeutisch zur Anwendung kommen, um eine nachhaltig glückliche Lebensführung und angemessene Leistungsfähigkeit zu ermöglichen.

(c) Dr.Martina Leibovici-Mühlberger
Praxis für holistisches Stressmanagement  und neurobiologische Restrukturierung
www.fitforlife.at
office@fitforlife.at

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"BU-Versicherung in Kombination mit Rechtsschutz

7.9.2011 – Eine Berufsunfähigkeits-Versicherung (BU) braucht eigentlich jeder, zumal wenn er nach dem 1. Januar 1961 geboren ist und deshalb keinerlei Schutz mehr in der gesetzlichen Rentenversicherung hat. Aber leistet sie im „Ernstfall“ auch problemlos ? Das VersicherungsJournal sprach mit Michael Wortberg von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz über die offenbar zunehmende Zahl von Ablehnungen bei BU-Rentenanträgen und den Möglichkeiten, diesen Schwierigkeiten vorzubeugen.

VersicherungsJournal: Es hat den Anschein, als würden die Probleme bei der Anerkennung von Leistungsansprüchen bei der BU mittlerweile deutlich zunehmen. Können Sie das aus Ihren Erfahrungen als Versicherungs-Spezialist bei der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e.V. heraus ebenfalls feststellen ?

Wortberg: Die Probleme haben auch nach den hier eintreffenden Anfragen zugenommen.

VersicherungsJournal: Betrifft das nur die private BU oder auch die vor einiger Zeit für jüngere Jahrgänge abgeschaffte staatliche Variante ?

Wortberg: Das kann ich nicht beurteilen, da die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e.V. keine Beratungsbefugnis im Bereich der gesetzlichen Rentenversicherung hat.
VersicherungsJournal: Woran liegt es denn, dass die Zahl der Streitfälle zunimmt?
Wortberg: Es liegt einerseits sicherlich daran, dass seit Mitte der 90er Jahre mehr Policen verkauft wurden. Andererseits liegt es aber auch daran, dass vor allem bei den psychischen Erkrankungen das Konfliktpotential viel höher ist.
Eine abschließende BGH-Rechtsprechung wie zu den Verweisungsberufen ist hier leider kaum möglich. Deshalb kann es in jedem Einzelfall zum Streit kommen.
VersicherungsJournal: Was können die Versicherungsnehmer tun, damit es zu solchen Schwierigkeiten möglichst erst gar nicht kommt – zumal sich die ja insbesondere bei psychischen Erkrankungen wohl kaum langwierigen juristischen Auseinandersetzungen gewachsen fühlen ?

Wortberg: Schon bei beziehungsweise vor Vertragsabschluss sollte man die Gesundheitsfragen ganz besonders sorgfältig beantworten. Wegen der „Verletzung der vorvertraglichen Anzeigepflicht“ wird von den Versicherern gern und häufig gestritten, und das lässt sich durch vollständige Angaben von vornherein verhindern.
Für diese Streitigkeiten ist angesichts des Kostenrisikos sicherlich der Abschluss einer Rechtsschutzversicherung zu empfehlen.

VersicherungsJournal: Leisten bei BU-Streitfällen dann wenigstens die problemlos oder sehen sich die Betroffenen möglicherweise zusätzlichen Schwierigkeiten gegenüber ?

Wortberg: Wenn der Versicherte nachvollziehbar begründen kann, warum die Versicherung zu zahlen hat, gibt es hier nach meinen Erfahrungen kaum Probleme. Das gilt zumindest für Zusagen für die außergerichtliche Beratung.
Schwieriger wird es bei der Zusage für das Gerichtsverfahren. Wenn der Anwalt aber einen nachvollziehbaren Klageentwurf vorlegen kann, sehe ich auch dort keine größeren Probleme.

VersicherungsJournal: Und was können und müssen Versicherte nun konkret selbst tun, wenn der Versicherungsfall nach ihrer Einschätzung eingetreten ist ?

Wortberg: Sie sollten zunächst einmal frühzeitig und ganz formlos und ohne große Begründung einen Antrag stellen. Die Formulare kommen dann schon von selbst.
Bei der Beantwortung der Formulare ist ganz wichtig, ausführlich und vollständig zu antworten. Das wird oft unterschätzt.
Insbesondere ist die Arbeitsplatz-Beschreibung sehr sorgfältig zu erstellen. Am besten gleich mit einer Gegenüberstellung dessen, was in gesunden Tagen ging und nun nicht mehr möglich ist.

VersicherungsJournal: Wer hilft bei der Durchsetzung der Ansprüche, wenn es trotzdem zum Streit kommt ?

Wortberg: Im außergerichtlichen Bereich bieten einige Verbraucherzentralen Hilfe an. Auf jeden Fall kann man sich an den Versicherungsombudsmann wenden.
Wenn es jedoch hart auf hart kommt, bleibt nur noch der Gang zum Fachanwalt und zum Gericht.

VersicherungsJournal: Neuerdings treten ja offensichtlich sogar Anbieter am Markt auf, die sich speziell auf diese Thematik konzentrieren (Versicherungsjournal 26.8.2011). Wie schätzen Sie diese Entwicklung ein ?

Wortberg: Ich bin da sehr skeptisch. Wenn ich lese, dass ein Versicherungsberater mit einer Erfolgsquote von 98 Prozent wirbt, dann kann ich das nicht einmal ansatzweise nachvollziehen.
Im Übrigen liegen die Gebühren offenbar weit über denen eines Fachanwalts im außergerichtlichen Verfahren. Auf jeden Fall dürfen diese Berater nur außergerichtlich tätig werden.

VersicherungsJournal: Und wie sind nach ihrer Erfahrung die Chancen, dass die Betroffenen ihre Rentenansprüche per Vergleich oder per Gerichtsurteil letztlich doch durchsetzen können ?

Wortberg: Verlässliche Statistiken gibt es leider nicht. Vor allem gibt es überhaupt keine Zahlen, wie viele Versicherte „auf der Strecke bleiben“, ohne dass sie fremde Hilfe suchen.
Es ist aber festzustellen, dass die Rechtsprechung in den letzten Jahren die Versicherten wesentlich fairer behandelt. Das variiert zwar nach den einzelnen Gerichtsstandorten, aber die BGH-Rechtsprechung ist wirklich nicht zu beanstanden.
Wenn dann noch ein mit der Materie vertrauter Fachanwalt zur Klage rät, dann sind die Chancen nach meiner Einschätzung bei rund 70 Prozent.

VersicherungsJournal: Vielen Dank für das Gespräch."





 

 


 

 

 

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